Architekt Rahim Sediqie, Landtagsabgeordnete Sarah Phillip, Duisburgs OB Sören Link und Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer (v.l.) beim ersten Spatenstich in Wanheim.In Duisburg Wanheim errichtet die Gebag in der Forststraße einen Neubau mit 48 öffentlich geförderten und sieben frei finanzierten Wohnungen in einem Gebäude mit vier Geschossen plus einem Staffelgeschoss.

Die GEBAG schafft gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Architekturbüro Rahim Sediqie ein innovatives und barrierefreies Gebäude mit öffentlich geförderten Mietwohnungen. Die Wohnungen sind zwischen rund 46 und 97 Quadratmeter groß und damit geeignet für Ein- bis Vier-Personen-Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS). Im Staffelgeschoss befinden sich zusätzlich sieben Penthäuser in Größen von 76 bis 112 Quadratmetern, die frei finanziert sind und somit ohne WBS angemietet werden können. Die Gesamtwohnfläche beträgt etwa 3.800 Quadratmeter. Die Baukosten betragen rund 7 Millionen Euro.

Am 27. März konnte unter Beteiligung von Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link der erste Spatenstich gefeiert OB Sören Link, Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Landtagsabgeordnete Sarah Phillip und Architekt Rahim Sediqie (v.l.) lassen die Bagger rollen.werden. "Ich freue mich immer, wenn ich in Duisburg Baukräne sehe, besonders, wenn es eine städtische Tochter ist, die baut“, erklärt Link. „Wir brauchen guten Wohnraum für Duisburg, wir wollen wachsen - die GEBAG ist auf diesem Weg ein verlässlicher und starker Partner."

Bernd Wortmeyer freut sich ebenfalls über das Projekt. „Viele Wohnungen in Duisburg sind nicht mehr marktgerecht. Und in bestimmten Marktsegmenten – bezahlbares Wohnen in zeitgemäßer Qualität – sind schon jetzt Engpässe vorhanden. Hier wollen wir mit einem attraktiven Wohnungsangebot gegensteuern".

Das etwa 3.000 Quadratmeter Grundstück liegt im Duisburger Süden im Stadtteil Wanheim in einer ruhigen Wohnlage am Rande des ehemaligen Kasernengeländes der Britischen Rheinarmee. Hier stand ein ehemaliges Offiziersgebäude der Kaserne, dessen Ruine im Frühjahr 2015 abgerissen wurde.

Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2019 geplant.