SWB - Energetische ModernisierungDie SWB investierte in das Quartier Hinnebecke/Sarnsbank/Wiescher Weg mit 216 Wohnungen seit dem Jahr 2014 bisher rund 10,7 Mio. €. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte in 3 Bauabschnitten. Nun feiert der 3. Bauabschnitt und somit das Gesamtprojekt mit einem Fest den erfolgreichen Abschluss dieser umfassenden energetischen Modernisierung.

"Mit der Vollendung dieser Maßnahme hat die SWB in den letzten Jahren knapp 2.000 Wohneinheiten auf einen zeitgemäßen Energiestandard gebracht", stellt SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann nicht ohne Stolz fest. "Dies unterstreicht, dass Klimaschutz ein wesentlicher Bestandteil unserer unternehmerischen Leitsätze ist und auch gelebt wird. Denn es ist uns wichtig, Verantwortung für Umwelt, Mieter und Quartiere zu übernehmen."

In 2014 wurden bereits die Gebäude Hinnebecke 2-34 und 3-17 mit insgesamt 116 Wohneinheiten energetisch modernisiert. Die durchgeführten Maßnahmen umfassten dabei den Austausch der alten strombetriebenen Wärmespeicherheizungen sowie aller Fenster vor Einbaujahr 2000, die Dämmung der Fassaden und Dächer, die Erneuerung der Balkonbrüstungen und den Einbau neuer Wohnungseingangstüren. Zudem wurden die Gebäude an ein modernes Blockheizkraftwerk der medl angeschlossen.

In 2015 folgte der 2. Bauabschnitt an der Sarnsbank 1-15 mit insgesamt 32 Wohnungen in 8 Häusern. In diesem Jahr wurden dann im 3. und somit letzten Bauabschnitt insgesamt 68 Wohneinheiten angepackt. Modernisiert wurden die Häuser Sarnsbank 2-12, Wiescher Weg 55-65 sowie Geitlingstraße 1-3. Der Modernisierungszeitraum lag jeweils außerhalb der Heizperiode, um die Beeinträchtigungen für die Mieter so gering wie möglich zu halten.

Aber auch in den Wohnungen hat sich einiges getan: besonders heben die Mieter den Wohnkomfort der neuen Heizung hervor; der Umgang mit den alten Wärmespeicherheizungen war erheblich umständlicher. Vor allem aber spüren die Mieter die Energieeinsparungen, die sich an der Nebenkostenabrechnung ablesen lassen. "Einen Teil der Modernisierungskosten müssen wir über die Miete umlegen, aber da sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und handeln generell mit Augenmaß. Und durch die Stromkosten, die für die nun nicht mehr vorhandenen Wärmespeicherheizungen entfallen, wird die Modernisierungsumlage zu großen Teilen kompensiert", betont SWBGeschäftsführer Ulf Lennermann. "Ein Mehr an Komfort und Umweltschutz, das nicht zu Überforderungen unserer Mieter führt, ist uns besonders wichtig", so Lennermann weiter.

Oberbürgermeister Scholten hebt lobend hervor, dass die SWB mit der Maßnahme einen weiteren Beitrag zu der Initiative "Klimastadt Mülheim an der Ruhr" leistet. "Die Stadt hat sich mit der Erstellung eines energetischen Stadtentwicklungsplans selber verpflichtet, Klimaschutz und Klimaanpassung zum Leitgedanken des kommunalen Handelns zu machen. Da ist es wichtig, dass die Akteure vor Ort – wie hier Wohnungswirtschaft und Energiedienstleister – Hand in Hand arbeiten". Denn der CO2Ausstoß der Gebäude verringert sich erheblich: von 4.140 Tonnen pro Jahr vor Sanierung auf ca. 180 t danach. Das ist eine Einsparung von fast 95%.
Im Rahmen dieser umfangreichen Maßnahme nahm die SWB im Quartier bei Mieterwechsel auch Komplettmodernisierungen in 75 Wohnungen, insbesondere in den Bädern, vor. Dann wurde die Gelegenheit genutzt, die Ver- und Entsorgungsleitungen einschließlich der Elektrotechnik zu erneuern sowie Badezimmer und Bodenbeläge auf den neuesten Stand zu bringen. Fanden Mieterwechsel in Erdgeschosswohnungen statt, wurde eine barrierefreie und damit seniorenfreundliche Badausstattung mit einer ebenerdigen Dusche eingebaut. Damit trägt die SWB den Bedürfnissen der älter werdenden Bevölkerung Rechnung. Steht der Nachmieter bereits frühzeitig fest, kann dieser vor der Einzelmodernisierung aus einer Vielzahl von Fliesenfarben und Bodenbelägen für die Wohnräume seinen individuellen Favoriten auswählen. Dieses erfolgreiche Programm wird das Unternehmen auch weiterhin fortführen.

Dass sich die Anstrengungen aller Beteiligten nicht nur aus energetischer Hinsicht lohnen, weiß Dennis Böttcher, Leiter der Vermietung bei SWB: "Durch die Aufwertung des Quartiers, und die zeitgemäße Heizungsversorgung in Verbindung mit dem hohen Wohnkomfort innerhalb der Wohnungen können wir eine erfreulich hohe Nachfrage von Wohnungssuchenden feststellen. Nicht alle Anfragen können wir umgehend befriedigen, sondern müssen diese teilweise zunächst in unserer Interessentendatenbank vormerken."